gut sortiert, geht nichts verloren!

Am 19.04.2021 wurde am ullmer-Standort in Schmalkalden eine neue Sortieranlage für Formteile und Berufsbekleidung in Betrieb genommen. Ziel der Anlage ist eine EDV-gesteuerte Sortierung von Formwäsche, die Entlastung der Mitarbeiter*innen und die Steigerung von termingerechter, sowie vollständiger Lieferung zu unseren Kunden.

Die Bearbeitung und Sortierung von Formwäsche innerhalb der Wäscherei ist immer noch mit einem hohen Aufwand verbunden. Eine ständig wachsende Auswahl an Geweben und Artikeltypen erschwert das Sortieren und die Verarbeitung. Unsere Kunden benötigen jedoch schnelle Prozesse und termingerechte Lieferung. Die neue Sortieranlage hilft, die Anforderungen unserer Kunden auch zukünftig bestens zu erfüllen. Wir sind stolz und freuen uns!

die ersten jubilare im jahr 2021…

… bringen es zusammen auf 70 Jahre Betriebszugehörigkeit!

Mit Frau Andrea Messerschmidt (Kundenservice), Frau Christiane Kaufmann (Trockenwäsche) und Herrn Michael Kaufmann (Waschhaus) durfte die Firma Ullmer die ersten Jubilare im neuen Jahr beglückwünschen.

Frau Andrea Messerschmidt und Frau Christiane Kaufmann sind seit bereits 30 Jahren im Unternehmen, Herr Michael Kaufmann arbeitet seit 10 Jahren für ullmer in Schmalkalden. Alle drei Jubilare sind in ihren Abteilungen feste Größen und nicht mehr aus dem Unternehmen weg zu denken. Sie tragen durch ihre jahrelange Berufserfahrung und ihr umfangreiches Fachwissen einen großen Beitrag zum Erfolg des Unternehmens bei.

(von links nach rechts)
Geschäftsführerin Susanne Ullmer, Andrea Messerschmidt, Michael Kaufmann, Christiane Kaufmann und Betriebsleiter David Wolfsdorf

Die ganze Firma und Familie Ullmer gratulieren zu diesem besonderen Jubiläum und bedanken sich für die tolle Zusammenarbeit in den letzten Jahrzehnten.

startschuss für die branchen-imagekampangne!

Endlich ist es soweit, das Herzstück der neuen Branchen-Imagekampange, die neue Webseite mytextilserivce.de ist online!

Screenshot der neuen Branchenhomepage

Wir freuen uns, dass sich der DTV (Deutscher Textilreinigungs-Verband) diesem wichtigen Thema federführend angenommen hat. Die neue Webseite als Herzstück der Kampangne ist nicht nur super modern und schick sondern vorallem informativ!

Nun gibt es endlich einen Ort, an welchem alle Bereiche und Aspekte unserer Branche ausgiebig beleuchtet werden. Die immer neuen Blogeinträge aus den verschiedensten Themenbereichen sind die perfekte Ergänzung und Abrundung zugleich.

Der Link zur Seite: www.mytextilservice.de

mehrweg statt einweg: regionale textilversorger schaffen versorgungssicherheit!

Der Deutsche Textilreinigungs-Verband hat in Zusammenarbeit mit dem Fachmagazin “Rechtsdepesche für das Gesundheitswesen” einen tollen und informativen Bericht zum Thema “Mehrweg statt Einweg: Regionale Textilversorger schaffen Versorgungssicherheit” veröffentlicht.

Die COVID-19 Pandemie hat eindrucksvoll gezeigt, dass ohne regionale Produktion und Vorhaltung von geeigneten Schutzmaterialien, Krankenhäuser innerhalb weniger Tage still stehen können.

Dieser Bericht greift diese und weitere Problemstellungen des Themenkomplexes auf und zeigt welche Konzepte die regionalen Textilversorger schon jetzt für diese Probleme haben!

Den gesamten Artikel finden Sie unter: https://www.rechtsdepesche.de/mehrweg-statt-einweg-regionale-textilversorger-schaffen-versorgungssicherheit/

bericht “Der Zeit” zur organisation plant-for-the-planet

Statement von Felix Finkbeiner, Gründer und Vorstand der Plant-for-the-Planet Foundation zum Bericht der “Zeit” vom 16.12.2020:

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

liebe Mitglieder und Freundinnen und Freunde von Plant-for-the-Planet,

viele von Ihnen und euch haben den Artikel in der ZEIT gelesen, der am 16. Dezember über Plant-for-the-Planet erschienen ist. Dieser Artikel trifft uns als Stiftung und mich persönlich als Gründer sehr, weil er ein völliges Zerrbild zeichnet, Sachverhalte falsch darstellt und mit Vermutungen und Unterstellungen arbeitet.?Wir sind als Plant-for-the-Planet gewohnt, viele Fragen von Medienvertretern zu uns, den Projekten und den Pflanzgebieten zu bekommen. Diese Fragen beantworten wir immer, da wir seit Gründungsbeginn transparent arbeiten und wissen, wie wichtig das Vertrauen in unser Tun ist.

Da wir seit Gründung sehr viel Wert auf Transparenz legen und wir nicht die Möglichkeit haben, einfach in einer großen Zeitung die Tatsachen korrekt darzustellen, wende ich mich direkt an Sie und euch, damit Sie sich und ihr euch ein Bild machen können/könnt. ?Bevor ich auf die Entstehung des Artikels und einige dort genannte Punkte eingehe möchte ich eines deutlich zu Beginn sagen: Alle von uns genannten Zahlen zu den gepflanzten Bäumen sind korrekt. Für jede Pflanzung gibt es Protokolle, die nachprüfbar sind. Wir arbeiten vor Ort mit Expert*innen zusammen, die sicherstellen, dass diese Pflanzungen ökologisch sinnvoll sind. Wir agieren nicht ideologisch, sondern auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

In diesem Fall haben wir gleich 66 Fragen gestellt bekommen und beantwortet. Darunter auch solche, die mit der Stiftung nichts zu tun haben, sondern Aktivitäten weit vor meiner Geburt und vor der Gründung von Plant-for-the-Planet betrafen. 

Zusätzliche Fragen wurden so gestellt, dass wir sie nur ohne Prüfung beantworten konnten. So erhielt ich am Morgen des 6. Dezember, dem 2. Adventssonntag, einen Katalog mit zehn Fragen. Die Frist zur Beantwortung wurde mir auf Montagmorgen, 5:30 Uhr gesetzt.

Auch ein anderes Vorkommnis hat bei mir viele Fragen zu dieser Recherche aufgeworfen: Am 16. Oktober wurde eine regionale Journalistin von der Autorin des Artikels beauftragt, zu unseren Flächen in Mexiko zu fahren. So etwas begrüßen wir immer, zu jedem Zeitpunkt haben wir Medien den Zutritt gewährt oder immer alle Fragen beantwortet. Diese Journalistin aber stellte lediglich dem Koch der Kantine, der sie getroffen hatte, forstwirtschaftliche Fachfragen, die er natürlich nicht beantworten konnte. Der Koch bot ihr an, mit mir zu sprechen, denn ich arbeitete vor Ort in einem Gebäude zusammen mit zweien unserer Ökologen. Auch wurde ihr angeboten unsere Baumschule zu besuchen und die Pflanzflächen vor Ort zu besuchen, wo unsere 108 Forstarbeiter pflanzten, um zu prüfen und zu fotografieren. Dies wurde ihr allerdings von ihren Auftraggebern untersagt. Jene Pflanzungen, die in dem Artikel angezweifelt werden, wären vor Ort besuchbar gewesen. Doch dies wurde abgelehnt. Im Artikel schreiben die Autoren dann, sie hätten “über Monate in Deutschland und Mexiko recherchiert.”

Auch deswegen möchte ich einige der Andeutungen und Vorwürfe, die in dem Artikel vorkommen, direkt kommentieren.

Der Tropischer Trockenwald ist eins der bedrohtesten Ökosysteme der Welt (Portillo-Quintero et al. 2009). In vielen Ländern existieren nur noch weniger als 10% der ursprünglichen Fläche (Garcia et al. 2014). Die Tier- und Pflanzenarten dieser Gebiete sind gefährdet und zählen zu den Biodiversitätshotspots. Deshalb haben wir uns entschieden in Campeche aufzuforsten.

Wir haben den Journalisten korrekt mitgeteilt, dass wir seit knapp 20 Jahren ein Familienunternehmen im mexikanischen Bundesland Quintana Roo im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung betreiben. Dies wurde nie verheimlicht. Dieses Unternehmen ist jedoch in einem anderen Bundesland tätig und hat nichts mit Wald, Bäumen oder Holz zu tun.

Immer schon hat Plant-for-the-Planet transparent gesagt, dass es sinnvoll sein kann, einzelne Bäume selektiv zu fällen, damit andere, stärkere Bäume sich besser entfalten können. Das ist eine ganz normale Praxis. Es gibt aber heute keine Planung, Bäume zur Holzgewinnung zu fällen. Vor allem hat und wird Plant-for-the-Planet niemals eine Holzplantage anlegen. Das haben wir den Journalisten so auch in zwei Antworten mitgeteilt.

Es wird auch behauptet, dass das Pflanzen von Bäumen, auf Flächen auf denen nicht alle Bäume zerstört wurden, nicht sinnvoll sei. Es handelt sich um degradierte Flächen, auf denen viel illegal gerodet wurde. Wir versuchen gezielt die verlorengegangen Baumarten zu ersetzen. Das nennt sich Enrichment Planting. Dadurch wird die Artenvielfalt des Waldes erhöht. Außerdem erhöhen diese von uns gepflanzten Arten durch ihre hohe Holzdichte langfristig den in dem Wald gespeicherten Kohlenstoff. Die Hälfte der Biomasse eines Waldes binden 5% der Bäume (Bastin et al. Scientific Reports 2015). Und genau auf die Wiederherstellung dieser Bäume konzentrieren wir uns.

Natürlich pflanzen wir auch Baumarten mit ökonomischen Wert. Genau wegen diesem Wert wurden diese Baumarten gerodet und deshalb müssen diese Arten ersetzt werden.

Es ist wirklich verzerrend dargestellt, dass der ehrenamtliche, unbezahlte Präsident von Plant-for-the-Planet Mexiko „zuweilen mit einem Privatflugzeug zum Pflanzgebiet in den Regenwald“ fliegt. Wir haben den Journalisten bestätigt, dass Dr. Raul Negrete Cetina, in seinem Beruf vereidigter Grundstücksgutachter, als „Hobbypilot sich seit 2011 mit zwei Freunden eine Cessna 182, Baujahr 1969 teilt“. Jeder Pilot muss eine Mindestmenge an Flugstunden im Jahr absolvieren. Deswegen nutzt er diese 51 Jahre alte Propellermaschine gelegentlich, um zu den Wiederaufforstungsgebieten zu kommen, zu denen er sonst sechs Stunden mit dem Auto fährt.

Wir haben den Journalisten ebenso mitgeteilt, dass „die Cessna 182 auf dem Flug von Playa del Carmen-Calakmul ca. 83 Liter und der Toyota Hilux für die Strecke Playa del Carmen-Constitución ca. 82 Liter“ verbraucht und Dr. Raul Negrete das Flugbenzin privat bezahlt, es sei denn, wenn er gelegentlich Gäste von Plant-for-the-Planet befördert, die am selben Tag wieder zurück müssen. Das sind zweifelsohne große Mengen Benzin, was keinen Klimaschützer glücklich machen kann. Die einzige Möglichkeit aber dieses Benzin einzusparen hieße, die Pflanzungen nicht zu überwachen, keine transparenten Antworten liefern zu können. Das kann kaum im Interesse der Spender und der Öffentlichkeit sein.

Die Überlebensquote von 94 Prozent wird angezweifelt. Wir haben, wie wissenschaftlich üblich, mit Plots gearbeitet. Auf jenen wurde 2016 die Überlebensrate ermittelt und so hochgerechnet. So werden auch Überlebensraten bei Menschen und Tieren berechnet. Natürlich können wir bei Millionen Bäume nicht jeden Einzelnen zählen.

Wir haben nicht gesagt, „die 200 Kilo CO2 pro Baum würden sich gar nicht auf die Bäume von Plant-for-the-Planet beziehen, sondern auf Bäume in Lateinamerika generell.“ Vielmehr haben wir auf die anerkannte Studie von Poorter et al. Nature, 2016 verwiesen. Zum Verständnis haben wir auch folgende Vereinfachung mitgesendet: „Diese Studie zählt sogar nur die Aufnahme von Bäumen in 20 Jahren. Gesunde Bäume, die nicht gerodet werden, stehen aber natürlich länger als 20 Jahre und kompensieren damit weit mehr CO2. […] Natürlich nimmt ein Baum, der früher stirbt oder gefällt wird, um Platz zu machen für andere Bäume (Ausdünnung), weniger auf. Dafür nimmt der Baum, der stehen bleibt und mehr Platz hat, dafür umso mehr auf. Ein 35 Meter hoher Kaugummibaum (Manilkara zapota) mit ca 80 cm Stammdurchmesser zum Beispiel nimmt in 50 Jahren ca. 4.3 Tonnen CO2 auf (Ramirez et al. 2017) , das 21-fache der 200 kg.“

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

liebe Mitglieder und Freundinnen und Freunde von Plant-for-the-Planet,

ich kann verstehen, wenn dieser Artikel das Vertrauen in uns verletzt hat. Sie wissen, dass ich und meine Eltern seit Gründung ehrenamtlich und unbezahlt für Plant-for-the-Planet arbeiten. Ich habe ein Ziel: Bäume zu pflanzen, um das Klima zu schützen. Alle unsere Zahlen sind öffentlich einsehbar, mit jedem gespendeten Euro wird ein Setzling ausgepflanzt und gepflegt. Jeder Setzling wurde vorher in der Baumschule aus Samen gezogen. Wir werden auch zukünftig alles transparent und für jede und jeden überprüfbar darstellen, denn wir haben einen Traum: Milliarden Bäume zu pflanzen und dazu beitragen die +2°C-Grenze zuhalten. Davon werden wir uns auch nicht von diesem fragwürdigen Artikel aufhalten lassen.

Wenn es Fragen gibt, Unsicherheiten, Zweifel: Bitte melden Sie sich, bitte meldet ihr euch, wir beantworten alles. Wir haben in den letzten Jahren mit Ihrer und eurer Unterstützung etwas Großes aufgebaut. Und daran halten wir fest.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch ein gutes Weihnachtsfest und die besten Wünsche für das neue Jahr, mit mehr Bäumen und mehr Klimaschutz.

Liebe Grüße,

Felix Finkbeiner

Sprecher des Vorstands der Plant-for-the-Planet Foundation

Nachtrag

Constitución, Uffing, 23. Dezember 2020

Liebe Unterstützer*innen,

wir sind immer noch tief getroffen von der Berichterstattung der ‘Zeit‘, weil unsere Arbeit in Constitución in großem Umfang in Zweifel gezogen wurde. Wir haben mittlerweile sehr viel Zuspruch bekommen, aber leider auch viel Kritik.

Wir haben aus dem Bericht und den Reaktionen darauf die Schlussfolgerung gezogen, dass wir Dinge besser machen müssen – in der Dokumentation und der Kommunikation. Wenn wir in der Vergangenheit Zahlen, Daten und uns betreffende Themen vielleicht leichtfertig oder vorschnell kommuniziert haben, fallen sie uns jetzt auf die Füße. Uns ist bewusst, dass nicht nur wir – die wir sehr stark und positiv in der Öffentlichkeit stehen – sondern auch Sie als unsere Unterstützer*innen in der Debatte um die Klimakrise noch mehr Aufmerksamkeit bekommen werden.

Da unsere Glaubwürdigkeit – und indirekt auch Ihre – auf den Prüfstand gestellt wird, haben wir uns in enger Abstimmung mit unseren Stifter*innen zu folgenden Maßnahmen entschlossen, die sich bereits in der Umsetzung befinden:

1. Wir haben die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC als eine Art „Baum-Buchhalter“ beauftragt. Das Mandat soll nach jetzigem Stand einen Erstbericht beinhalten, der die bislang erreichten Ergebnisse in Mexiko dokumentieren bzw. beschreiben soll. Darüber hinaus wird PwC mit der Erstellung einer jährlicher Pflanz-Dokumentation bzw. einem Bericht beauftragt, der den Check der Buchhaltungsdaten in Mexiko und die Verifizierung von Pflanzberichten beinhaltet. Wir wollen den Erstbericht im Januar 2021 idealerweise bereits vorliegen haben und werden Ihnen diesen zukommen lassen.

2. Wir werden ein unabhängiges Experten- und Transparenzgremium schaffen, das im ersten Quartal 2021 seine Arbeit aufnimmt und das jeglichen Zweifel an der Arbeit unserer Stiftung dauerhaft beseitigen soll. Es wird unabhängig agieren und soll in die Lage versetzt werden, die Angaben der Stiftung, die Berechnungen, Satellitendaten etc. zu verifizieren. Die eingebundenen Personen werden nicht aus dem bestehenden Umfeld der Stiftung stammen. Das Gremium soll in der Stiftungssatzung institutionell verankert werden. Daran arbeiten wir bereits.

Wir haben uns auch entschieden, nicht gegen den Beitrag vorzugehen. Wir wollen stattdessen unsere ganze Energie für die Zukunft und Verbesserungen verwenden.
Zwei europäische Kamerateams haben sich bereits angemeldet und wollen im Januar auf der Yukatan-Halbinsel drehen und über unsere Wiederaufforstungsarbeit berichten.

Unsere Mitarbeiter hier in Constitución auf der Yukatan Halbinsel haben seit dem 8. März 2015 bis heute, Weihnachten 2020, genau 6.332.664 Setzlinge gezogen, ausgepflanzt und gepflegt. (Hier geht es zu den Bildern und Videos.)
Für diese gut 6,3 Millionen Bäume haben wir 6,3 Millionen Euro Ihrer Spenden- und Sponsoringgelder investiert und dafür bedanken wir uns sehr herzlich!


Wir danken Ihnen auch für das uns entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit,

Felix Finkbeiner                                   Sagar Aryal
Vorsitzender des Vorstands der        Vorstand der Plant-for-the-Planer Foundation
Plant-for-the-Planer Foundation

ullmer spendet 10.000 euro für bildungspartnerschaft

Förderung besteht seit 10 Jahren

Im Dezember 2010 begann eine Erfolgsgeschichte im Landkreis Rhön-Grabfeld: unser Geschäftsführer, Stephan Ullmer-Kadierka, Bernhard Roth (damaliger Leiter der Erziehungsberatung), Gudrun Hellmuth, Barbara Streit und Ruth Kraus (damalige Leiterin des Schulamtes) gründeten das Projekt Bildungspartnerschaft Rhön-Grabfeld. Diese Initiative finanziert an neun Grundschulen im Landkreis zusätzliche Förderangebote für Schülerinnen und Schüler, die Gefahr laufen den Anschluss zu verlieren.  Die Jungen und Mädchen werden in Kleingruppen durch Fachkräfte in den Bereichen Sprache, Konzentration, Arbeitsorganisation und sozialem Lernen unterstützt.

ullmer ist in doppelter Rolle seit Anfang an dabei: Ullmer-Kadierka ist zum einen immer noch Teil des Organisationsteams, das sich um Spendenakquise und Organisation kümmert. Zum anderen tragen wir seit eben einer Dekade durch eine jährliche Großspende von 10.000 € zum Fortbestehen der Bildungspartnerschaft maßgeblich bei. Die Grundidee vor zehn Jahren war innovativ: Firmen, Institutionen und Privatpersonen spenden für eine regionale Förderung, die früh ansetzt, unbürokratisch organisiert ist und ohne Verwaltungskosten arbeitet. Am Ende profitieren die Menschen und die Firmen, wenn die von Ihnen geförderten Kinder später als fähige Fachkräfte in der Region verbleiben.

Natürlich war anfangs nicht absehbar, dass dieses Projekt sich tatsächlich dauerhaft Förderangebote leisten kann. Für die Aufrechterhaltung der derzeitigen Förderung an den verschiedenen Grundschulen ist eine jährliche Spendensumme von ca. 32.000 Euro notwendig. Dies ist nur den verschiedenen langjährigen Förderern und Unterstützern zu verdanken, die die notwendige Mittel Jahr für Jahr zur Verfügung gestellt haben.

„Gerade die Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen, wie die Schulschließungen, werden in Zukunft eine enorme Bürde für zahlreiche Kinder und Jugendliche werden. Vor allem die Schülerinnen und Schüler, die im Fokus der Bildungspartnerschaft stehen, werden deutlich mehr Unterstützung benötigen, um den Anschluss an schulisches Lernen nicht zu verlieren,“ begründet unser Geschäftsführer die Spende auch in aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten.




Foto: Johanna Dietz
Markus Till (von links) und Angelika Ochs (Geschäftsführerin des Caritasverbandes) zeigen ihre Verbundenheit und ihren Dank trotz Abstandsgebot mit Stephan Ullmer-Kadierka