bericht “Der Zeit” zur organisation plant-for-the-planet

Statement von Felix Finkbeiner, Gründer und Vorstand der Plant-for-the-Planet Foundation zum Bericht der “Zeit” vom 16.12.2020:

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

liebe Mitglieder und Freundinnen und Freunde von Plant-for-the-Planet,

viele von Ihnen und euch haben den Artikel in der ZEIT gelesen, der am 16. Dezember über Plant-for-the-Planet erschienen ist. Dieser Artikel trifft uns als Stiftung und mich persönlich als Gründer sehr, weil er ein völliges Zerrbild zeichnet, Sachverhalte falsch darstellt und mit Vermutungen und Unterstellungen arbeitet.?Wir sind als Plant-for-the-Planet gewohnt, viele Fragen von Medienvertretern zu uns, den Projekten und den Pflanzgebieten zu bekommen. Diese Fragen beantworten wir immer, da wir seit Gründungsbeginn transparent arbeiten und wissen, wie wichtig das Vertrauen in unser Tun ist.

Da wir seit Gründung sehr viel Wert auf Transparenz legen und wir nicht die Möglichkeit haben, einfach in einer großen Zeitung die Tatsachen korrekt darzustellen, wende ich mich direkt an Sie und euch, damit Sie sich und ihr euch ein Bild machen können/könnt. ?Bevor ich auf die Entstehung des Artikels und einige dort genannte Punkte eingehe möchte ich eines deutlich zu Beginn sagen: Alle von uns genannten Zahlen zu den gepflanzten Bäumen sind korrekt. Für jede Pflanzung gibt es Protokolle, die nachprüfbar sind. Wir arbeiten vor Ort mit Expert*innen zusammen, die sicherstellen, dass diese Pflanzungen ökologisch sinnvoll sind. Wir agieren nicht ideologisch, sondern auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse.

In diesem Fall haben wir gleich 66 Fragen gestellt bekommen und beantwortet. Darunter auch solche, die mit der Stiftung nichts zu tun haben, sondern Aktivitäten weit vor meiner Geburt und vor der Gründung von Plant-for-the-Planet betrafen. 

Zusätzliche Fragen wurden so gestellt, dass wir sie nur ohne Prüfung beantworten konnten. So erhielt ich am Morgen des 6. Dezember, dem 2. Adventssonntag, einen Katalog mit zehn Fragen. Die Frist zur Beantwortung wurde mir auf Montagmorgen, 5:30 Uhr gesetzt.

Auch ein anderes Vorkommnis hat bei mir viele Fragen zu dieser Recherche aufgeworfen: Am 16. Oktober wurde eine regionale Journalistin von der Autorin des Artikels beauftragt, zu unseren Flächen in Mexiko zu fahren. So etwas begrüßen wir immer, zu jedem Zeitpunkt haben wir Medien den Zutritt gewährt oder immer alle Fragen beantwortet. Diese Journalistin aber stellte lediglich dem Koch der Kantine, der sie getroffen hatte, forstwirtschaftliche Fachfragen, die er natürlich nicht beantworten konnte. Der Koch bot ihr an, mit mir zu sprechen, denn ich arbeitete vor Ort in einem Gebäude zusammen mit zweien unserer Ökologen. Auch wurde ihr angeboten unsere Baumschule zu besuchen und die Pflanzflächen vor Ort zu besuchen, wo unsere 108 Forstarbeiter pflanzten, um zu prüfen und zu fotografieren. Dies wurde ihr allerdings von ihren Auftraggebern untersagt. Jene Pflanzungen, die in dem Artikel angezweifelt werden, wären vor Ort besuchbar gewesen. Doch dies wurde abgelehnt. Im Artikel schreiben die Autoren dann, sie hätten “über Monate in Deutschland und Mexiko recherchiert.”

Auch deswegen möchte ich einige der Andeutungen und Vorwürfe, die in dem Artikel vorkommen, direkt kommentieren.

Der Tropischer Trockenwald ist eins der bedrohtesten Ökosysteme der Welt (Portillo-Quintero et al. 2009). In vielen Ländern existieren nur noch weniger als 10% der ursprünglichen Fläche (Garcia et al. 2014). Die Tier- und Pflanzenarten dieser Gebiete sind gefährdet und zählen zu den Biodiversitätshotspots. Deshalb haben wir uns entschieden in Campeche aufzuforsten.

Wir haben den Journalisten korrekt mitgeteilt, dass wir seit knapp 20 Jahren ein Familienunternehmen im mexikanischen Bundesland Quintana Roo im Bereich nachhaltige Stadtentwicklung betreiben. Dies wurde nie verheimlicht. Dieses Unternehmen ist jedoch in einem anderen Bundesland tätig und hat nichts mit Wald, Bäumen oder Holz zu tun.

Immer schon hat Plant-for-the-Planet transparent gesagt, dass es sinnvoll sein kann, einzelne Bäume selektiv zu fällen, damit andere, stärkere Bäume sich besser entfalten können. Das ist eine ganz normale Praxis. Es gibt aber heute keine Planung, Bäume zur Holzgewinnung zu fällen. Vor allem hat und wird Plant-for-the-Planet niemals eine Holzplantage anlegen. Das haben wir den Journalisten so auch in zwei Antworten mitgeteilt.

Es wird auch behauptet, dass das Pflanzen von Bäumen, auf Flächen auf denen nicht alle Bäume zerstört wurden, nicht sinnvoll sei. Es handelt sich um degradierte Flächen, auf denen viel illegal gerodet wurde. Wir versuchen gezielt die verlorengegangen Baumarten zu ersetzen. Das nennt sich Enrichment Planting. Dadurch wird die Artenvielfalt des Waldes erhöht. Außerdem erhöhen diese von uns gepflanzten Arten durch ihre hohe Holzdichte langfristig den in dem Wald gespeicherten Kohlenstoff. Die Hälfte der Biomasse eines Waldes binden 5% der Bäume (Bastin et al. Scientific Reports 2015). Und genau auf die Wiederherstellung dieser Bäume konzentrieren wir uns.

Natürlich pflanzen wir auch Baumarten mit ökonomischen Wert. Genau wegen diesem Wert wurden diese Baumarten gerodet und deshalb müssen diese Arten ersetzt werden.

Es ist wirklich verzerrend dargestellt, dass der ehrenamtliche, unbezahlte Präsident von Plant-for-the-Planet Mexiko „zuweilen mit einem Privatflugzeug zum Pflanzgebiet in den Regenwald“ fliegt. Wir haben den Journalisten bestätigt, dass Dr. Raul Negrete Cetina, in seinem Beruf vereidigter Grundstücksgutachter, als „Hobbypilot sich seit 2011 mit zwei Freunden eine Cessna 182, Baujahr 1969 teilt“. Jeder Pilot muss eine Mindestmenge an Flugstunden im Jahr absolvieren. Deswegen nutzt er diese 51 Jahre alte Propellermaschine gelegentlich, um zu den Wiederaufforstungsgebieten zu kommen, zu denen er sonst sechs Stunden mit dem Auto fährt.

Wir haben den Journalisten ebenso mitgeteilt, dass „die Cessna 182 auf dem Flug von Playa del Carmen-Calakmul ca. 83 Liter und der Toyota Hilux für die Strecke Playa del Carmen-Constitución ca. 82 Liter“ verbraucht und Dr. Raul Negrete das Flugbenzin privat bezahlt, es sei denn, wenn er gelegentlich Gäste von Plant-for-the-Planet befördert, die am selben Tag wieder zurück müssen. Das sind zweifelsohne große Mengen Benzin, was keinen Klimaschützer glücklich machen kann. Die einzige Möglichkeit aber dieses Benzin einzusparen hieße, die Pflanzungen nicht zu überwachen, keine transparenten Antworten liefern zu können. Das kann kaum im Interesse der Spender und der Öffentlichkeit sein.

Die Überlebensquote von 94 Prozent wird angezweifelt. Wir haben, wie wissenschaftlich üblich, mit Plots gearbeitet. Auf jenen wurde 2016 die Überlebensrate ermittelt und so hochgerechnet. So werden auch Überlebensraten bei Menschen und Tieren berechnet. Natürlich können wir bei Millionen Bäume nicht jeden Einzelnen zählen.

Wir haben nicht gesagt, „die 200 Kilo CO2 pro Baum würden sich gar nicht auf die Bäume von Plant-for-the-Planet beziehen, sondern auf Bäume in Lateinamerika generell.“ Vielmehr haben wir auf die anerkannte Studie von Poorter et al. Nature, 2016 verwiesen. Zum Verständnis haben wir auch folgende Vereinfachung mitgesendet: „Diese Studie zählt sogar nur die Aufnahme von Bäumen in 20 Jahren. Gesunde Bäume, die nicht gerodet werden, stehen aber natürlich länger als 20 Jahre und kompensieren damit weit mehr CO2. […] Natürlich nimmt ein Baum, der früher stirbt oder gefällt wird, um Platz zu machen für andere Bäume (Ausdünnung), weniger auf. Dafür nimmt der Baum, der stehen bleibt und mehr Platz hat, dafür umso mehr auf. Ein 35 Meter hoher Kaugummibaum (Manilkara zapota) mit ca 80 cm Stammdurchmesser zum Beispiel nimmt in 50 Jahren ca. 4.3 Tonnen CO2 auf (Ramirez et al. 2017) , das 21-fache der 200 kg.“

Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

liebe Mitglieder und Freundinnen und Freunde von Plant-for-the-Planet,

ich kann verstehen, wenn dieser Artikel das Vertrauen in uns verletzt hat. Sie wissen, dass ich und meine Eltern seit Gründung ehrenamtlich und unbezahlt für Plant-for-the-Planet arbeiten. Ich habe ein Ziel: Bäume zu pflanzen, um das Klima zu schützen. Alle unsere Zahlen sind öffentlich einsehbar, mit jedem gespendeten Euro wird ein Setzling ausgepflanzt und gepflegt. Jeder Setzling wurde vorher in der Baumschule aus Samen gezogen. Wir werden auch zukünftig alles transparent und für jede und jeden überprüfbar darstellen, denn wir haben einen Traum: Milliarden Bäume zu pflanzen und dazu beitragen die +2°C-Grenze zuhalten. Davon werden wir uns auch nicht von diesem fragwürdigen Artikel aufhalten lassen.

Wenn es Fragen gibt, Unsicherheiten, Zweifel: Bitte melden Sie sich, bitte meldet ihr euch, wir beantworten alles. Wir haben in den letzten Jahren mit Ihrer und eurer Unterstützung etwas Großes aufgebaut. Und daran halten wir fest.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen und euch ein gutes Weihnachtsfest und die besten Wünsche für das neue Jahr, mit mehr Bäumen und mehr Klimaschutz.

Liebe Grüße,

Felix Finkbeiner

Sprecher des Vorstands der Plant-for-the-Planet Foundation

Nachtrag

Constitución, Uffing, 23. Dezember 2020

Liebe Unterstützer*innen,

wir sind immer noch tief getroffen von der Berichterstattung der ‘Zeit‘, weil unsere Arbeit in Constitución in großem Umfang in Zweifel gezogen wurde. Wir haben mittlerweile sehr viel Zuspruch bekommen, aber leider auch viel Kritik.

Wir haben aus dem Bericht und den Reaktionen darauf die Schlussfolgerung gezogen, dass wir Dinge besser machen müssen – in der Dokumentation und der Kommunikation. Wenn wir in der Vergangenheit Zahlen, Daten und uns betreffende Themen vielleicht leichtfertig oder vorschnell kommuniziert haben, fallen sie uns jetzt auf die Füße. Uns ist bewusst, dass nicht nur wir – die wir sehr stark und positiv in der Öffentlichkeit stehen – sondern auch Sie als unsere Unterstützer*innen in der Debatte um die Klimakrise noch mehr Aufmerksamkeit bekommen werden.

Da unsere Glaubwürdigkeit – und indirekt auch Ihre – auf den Prüfstand gestellt wird, haben wir uns in enger Abstimmung mit unseren Stifter*innen zu folgenden Maßnahmen entschlossen, die sich bereits in der Umsetzung befinden:

1. Wir haben die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PwC als eine Art „Baum-Buchhalter“ beauftragt. Das Mandat soll nach jetzigem Stand einen Erstbericht beinhalten, der die bislang erreichten Ergebnisse in Mexiko dokumentieren bzw. beschreiben soll. Darüber hinaus wird PwC mit der Erstellung einer jährlicher Pflanz-Dokumentation bzw. einem Bericht beauftragt, der den Check der Buchhaltungsdaten in Mexiko und die Verifizierung von Pflanzberichten beinhaltet. Wir wollen den Erstbericht im Januar 2021 idealerweise bereits vorliegen haben und werden Ihnen diesen zukommen lassen.

2. Wir werden ein unabhängiges Experten- und Transparenzgremium schaffen, das im ersten Quartal 2021 seine Arbeit aufnimmt und das jeglichen Zweifel an der Arbeit unserer Stiftung dauerhaft beseitigen soll. Es wird unabhängig agieren und soll in die Lage versetzt werden, die Angaben der Stiftung, die Berechnungen, Satellitendaten etc. zu verifizieren. Die eingebundenen Personen werden nicht aus dem bestehenden Umfeld der Stiftung stammen. Das Gremium soll in der Stiftungssatzung institutionell verankert werden. Daran arbeiten wir bereits.

Wir haben uns auch entschieden, nicht gegen den Beitrag vorzugehen. Wir wollen stattdessen unsere ganze Energie für die Zukunft und Verbesserungen verwenden.
Zwei europäische Kamerateams haben sich bereits angemeldet und wollen im Januar auf der Yukatan-Halbinsel drehen und über unsere Wiederaufforstungsarbeit berichten.

Unsere Mitarbeiter hier in Constitución auf der Yukatan Halbinsel haben seit dem 8. März 2015 bis heute, Weihnachten 2020, genau 6.332.664 Setzlinge gezogen, ausgepflanzt und gepflegt. (Hier geht es zu den Bildern und Videos.)
Für diese gut 6,3 Millionen Bäume haben wir 6,3 Millionen Euro Ihrer Spenden- und Sponsoringgelder investiert und dafür bedanken wir uns sehr herzlich!


Wir danken Ihnen auch für das uns entgegengebrachte Vertrauen und wünschen Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit,

Felix Finkbeiner                                   Sagar Aryal
Vorsitzender des Vorstands der        Vorstand der Plant-for-the-Planer Foundation
Plant-for-the-Planer Foundation

ullmer spendet 10.000 euro für bildungspartnerschaft

Förderung besteht seit 10 Jahren

Im Dezember 2010 begann eine Erfolgsgeschichte im Landkreis Rhön-Grabfeld: unser Geschäftsführer, Stephan Ullmer-Kadierka, Bernhard Roth (damaliger Leiter der Erziehungsberatung), Gudrun Hellmuth, Barbara Streit und Ruth Kraus (damalige Leiterin des Schulamtes) gründeten das Projekt Bildungspartnerschaft Rhön-Grabfeld. Diese Initiative finanziert an neun Grundschulen im Landkreis zusätzliche Förderangebote für Schülerinnen und Schüler, die Gefahr laufen den Anschluss zu verlieren.  Die Jungen und Mädchen werden in Kleingruppen durch Fachkräfte in den Bereichen Sprache, Konzentration, Arbeitsorganisation und sozialem Lernen unterstützt.

ullmer ist in doppelter Rolle seit Anfang an dabei: Ullmer-Kadierka ist zum einen immer noch Teil des Organisationsteams, das sich um Spendenakquise und Organisation kümmert. Zum anderen tragen wir seit eben einer Dekade durch eine jährliche Großspende von 10.000 € zum Fortbestehen der Bildungspartnerschaft maßgeblich bei. Die Grundidee vor zehn Jahren war innovativ: Firmen, Institutionen und Privatpersonen spenden für eine regionale Förderung, die früh ansetzt, unbürokratisch organisiert ist und ohne Verwaltungskosten arbeitet. Am Ende profitieren die Menschen und die Firmen, wenn die von Ihnen geförderten Kinder später als fähige Fachkräfte in der Region verbleiben.

Natürlich war anfangs nicht absehbar, dass dieses Projekt sich tatsächlich dauerhaft Förderangebote leisten kann. Für die Aufrechterhaltung der derzeitigen Förderung an den verschiedenen Grundschulen ist eine jährliche Spendensumme von ca. 32.000 Euro notwendig. Dies ist nur den verschiedenen langjährigen Förderern und Unterstützern zu verdanken, die die notwendige Mittel Jahr für Jahr zur Verfügung gestellt haben.

„Gerade die Auswirkungen der Corona-Schutzmaßnahmen, wie die Schulschließungen, werden in Zukunft eine enorme Bürde für zahlreiche Kinder und Jugendliche werden. Vor allem die Schülerinnen und Schüler, die im Fokus der Bildungspartnerschaft stehen, werden deutlich mehr Unterstützung benötigen, um den Anschluss an schulisches Lernen nicht zu verlieren,“ begründet unser Geschäftsführer die Spende auch in aktuell wirtschaftlich schwierigen Zeiten.




Foto: Johanna Dietz
Markus Till (von links) und Angelika Ochs (Geschäftsführerin des Caritasverbandes) zeigen ihre Verbundenheit und ihren Dank trotz Abstandsgebot mit Stephan Ullmer-Kadierka

testlauf im impfzentrum odenwaldkreis erfolgreich – ullmer liefert die dringend benötigte schutzkleidung

Uns erreichten in den letzten Wochen viele Anfragen von Impfzentren der unterschiedlichsten Landkreise sowie kreisfreien Städte, bezüglich der Ausstattung, Reinigung und Lieferung der dringend benötigten Schutzkleidung.

Auch für uns stellte dies anfänglich eine Herausforderung dar, denn auch wir müssen diese Schutzkleidung erst aus unserem Lager bereitstellen, einwaschen, zuordnen und zum Kunden liefern. Die pure Masse der benötigten Schutzkleidungsteile war hier eine besondere Herausforderung. Für das Impfzentrum des Odenwaldkreises bereiten wir zum Beispiel aktuell knapp 1000 Schutzkleidungstücke auf.

Umso mehr freut es uns nun, dass das Impfzentrum des Odenwaldkreises seinen Testlauf erfolgreich absolvieren konnte.

ullmer ist stolz, seinen Teil zu dieser nationalen Mammutaufgabe beitragen zu können, wir wünschen den Mitarbeiter*innen aller Impfzentren einen erfolgreichen Start!

Link zum Artikel des erfolgreichen Testlaufes: https://www.odenwaldkreis.de/index.php?id=195&tx_news_pi1%5Bnews%5D=2655&tx_news_pi1%5Bcontroller%5D=News&tx_news_pi1%5Baction%5D=detail&cHash=72da2ffab986268ff3b8befd8391eb26

650 jahre geballte ullmer-kompetenz!

Auch in diesem Jahr durften wir wieder etliche Jubiläen unserer treuesten Mitarbeiter feiern. Die insgesamt 37 Jubilare beider Betriebe schafften es zusammen auf die stolze 650 Jahre Betriebszugehörigkeit.

Die beiden Geschäftsführer Susanne Ullmer und Stephan Ullmer-Kadierka hoben in einer kleinen Feierstunde die hervorragende Zusammenarbeit und Zuverlässigkeit aller Jubilare hervor. Sie seien „das Herzstück der ullmer-Familie und die Konstanten in ihren Abteilungen“.

Am Standort Bad Neustadt feierten Frau Yvonne Fischer, Frau Claudia Capocci, Frau Birgid Heun, Herr Waldemar Marte, Herr Peter Kess, Herr Tobias Ströhlein, Herr Valerian Eichhorn, Herr Alexander Schumakov und Herr Christian Hack Ihr 10-jähriges Betriebsjubiläum.

Schon seit 15 Jahren im ullmer-Fieber sind Frau Marina Reuschel, Frau Anna Schlej sowie Herr Rüdiger Greb.

Frau Olga Drude, Frau Larissa Wasem, Frau Irina Rabe und Frau Olga Giss feierten Ihr Porzellanjubiläum (20 Jahre).

Ein Vierteljahrhundert bei ullmer sind Frau Olga Ott sowie Herr Siegmar Simon, ihr dreißigjähriges Jubiläum feierten Frau Maria Siegmann und Frau Maria Märkert.

Am Standort Schmalkalden feierten Frau Rothamel Rosmarie, Frau Karin Lichtenheld, Anett Fleischmann, Herr David Wolfsdorf und Herr Ralf Reich ihr 10-jähriges Betriebsjubiläum.

Frau Katrin Ludwig, Frau Monika Kaupert, Frau Katrin Grobe und Frau Sabine Kneisel feierten alle ihre 15-jährige Betriebszugehörigkeit.

Seit 20 Jahren in der ullmer-Familie ist Frau Susanne Tuhacek, schon seit über 25 Jahren im Betrieb sind Frau Petra Röder, Frau Katrin König, und Frau Katja Weyhrauch.

Ihr Perlenjubiläum (30 Jahre) feierten Frau Petra Sonnenberger, Frau Christina Krauß, Frau Claudia Wolff und Diana Fröhner.

Die gesamte Familie ullmer und auch die ullmer-Belegschaft gratuliert allen Jubilaren und freut sich schon auf die weitere Zusammenarbeit!

Hintere Reihe v.l.: Katja Weyhrauch, Christina Krauß, Petra Sonnenberger, Katrin König
Mittlere Reihe v.l.: Ralf Reich, Katrin Ludwig, Susanne Tuhacek, Claudia Wolff
Vordere Reihe v.l.: Susanne Ullmer (Geschäftsführerin), Karin Lichtenheld, Diana Fröhner, Anett Fleischmann, David Wolfsdorf (Betriebsleiter) 
Die Jubilare aus Bad Neustadt
War am Bildtermin nicht vor Ort, wird aber natürlich nicht vergessen: Auch Herr Waldemar Marte feierte sein 10-jähriges Jubiläum

sitex-gruppe pflanzt 500.000 bäume!

Die Sitex-Gruppe mit ihren 15 Systempartnern und über 5.000 Mitarbeiter hat sich das gemeinsame Ziel gesetzt bis 2027 eine halbe Millionen Bäume zu pflanzen. Die Sitex-Gruppe möchte hiermit Ihren Beitrag zur “Trillion Tree Campaign” der Plant-for-the-Planet Foundation leisten. Auch wird die Sitex-Gruppe gemeinsam die Plant for the Planet Akademie und weitere soziale Aktiviatäten die Foundation unterstützen.

ullmer ist bereits mehrere Jahre stolzer Partner von Plant-for-the-Planet und hat in den letzten Jahren schon weit über 25.000 Bäume, welche als Zeitjoker gegen die Klimakrise dienen, gepflanzt.

Wir freuen uns, dass nun auch die Sitex-Gruppe Partner und Förderer dieser wichtigen Kampange und Foundation ist!

Aktuelle Kundeninformation!

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir möchten Sie mit dieser Sondermitteilung „Corona“ auf unsere Vorsorgemaßnahmen zur Risikominimierung informieren und Sie gleichzeitig auf Regeln unseres Dienstleistungsspektrums hinweisen.

Gerne können Sie uns bei Fragen direkt kontaktieren:

Herr Peter Kess

Referent der Geschäftsführung, Hygiene- und QM-Beauftragter

Tel.:09771 6113-186 oder 09771 6113-0

Vorwort

  • Wäsche, die mit dem Corona-Virus behaftet ist, wird von den Hohensteiner Instituten in die Kategorie „infektionsverdächtig“ eingestuft und ist uns somit im üblichen Stoffwickelsack zu übergeben. Der Waschprozess findet, wie auch für die gesamte sonstige Wäsche, in unseren gelisteten RKI/VAH-Verfahren statt. ullmer hat jedoch auch aufgrund teils bestehender Unsicherheiten seiner Kunden folgende zusätzlichen Vorsorgemaßnahmen beschlossen, vorrangig dem vorsorglichen Schutz unserer Mitarbeiter*innen.

Vorfall einer Infektion in Ihrer Einrichtung

  • Sofortmeldung an ullmer – vor der Entgegenahme der Schmutzwäsche durch unseren Servicefahrer
  • entgegen der o. g. Handlungsweise bitten wir, solange es sich um Einzelfälle handelt, um die Benutzung des gelben Plastiksackes für „infektiöse“ Wäsche, welchen Sie bitte zusätzlich mit dem Hinweis „UL“ beschriften. Dies dient dem zusätzlichen Schutz unserer Mitarbeiter*innen
  • für durchnässte/blutige Wäsche bitte IMMER den gelben Plastiksack verwenden (aufgrund des möglichen Übertragungsweges durch Schmierinfektion)
  • sollten diese Fälle in ihrer Einrichtung jedoch zunehmen, z. B. ganze Stationen betreffen, bitten wir Sie um eine erneute individuelle Absprache
  • das Tragen von textiler Schutzkleidung oder der üblichen Berufskleidung beim Umgang mit betroffenen Personen bedarf keinen gelben Sack, keine Separierung und keine Kennzeichnung (sofern nicht blutig oder nass)
  • für Bewohnerwäschekunden bitten wir die Sondermitteilung „Corona-Bewohnerwäsche“ zu beachten
  • Betreten der infizierten Kundenräume durch unsere Servicefahrer nur durch vorherige und anschl. Händedesinfektion (eigene Mittel), ggf. bitten wir um eine Händewaschgelegenheit
  • für unser in-house-Personal bitten wir darum, diese nicht auf die betroffene Stationen zu lassen
  • Vermeidung nicht dringender Besuche durch unsere Außendienstmitarbeiter*innen

Vorsorgemaßnahmen bei ullmer

  • Absage von Kunden- und Lieferantenbesuchen, Meetings, Betriebsbesichtigungen, die nicht unbedingt von Nöten sind
  • Homeoffice-Arbeit für unsere meisten Verwaltungsmitarbeiter*innen
  • Aufteilung der Pausenzeiten zur Vermeidung größerer Gruppen
  • Anweisung zusätzlicher Verhaltensregeln für unsere gesamten Mitarbeiter*innen, einschl. der Definition von Zutrittsverboten
  • Tägliche Fieberkontrollmessung unserer Servicefahrer

Kundeninformation Sondermitteilung “Corona-Bewohnerwäsche”

Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,

wir möchten Sie mit dieser Sondermitteilung „Corona-Bewohnerwäsche“ auf unsere Vorsorgemaßnahmen zur Risikominimierung im Bereich der Bewohnerwäscheversorgung informieren.

Gerne können Sie uns bei Fragen direkt kontaktieren:

Herr Peter Kess

Referent der Geschäftsführung, Hygiene- und QM-Beauftragter

Tel.:09771 6113-186 oder 09771 6113-0

Vorwort

  • Auch für Bewohnerwäsche die mit dem Corona-Virus behaftet ist, wird von den Hohensteiner Instituten nach wie vor die Kategorie „infektionsverdächtig“ vorgegeben und ist uns somit im üblichen Bewohnerwäschesack zu übergeben. Der Waschprozess findet in unserem gelisteten VAH-Verfahren ab 30 C. statt. Grundsätzlich soll der Corona-Virus durch Wasser und Seife bekämpft werden können, zählt jedoch zu Viren die in unserem gelisteten Verfahren erst ab 40 C inaktiviert werden. Im Hinblick, dass es sich bei Bewohnerwäsche auch um durchnässte Wäsche handeln kann, möchte ullmer deshalb einen Schritt weiter zur Risikominimierung gehen und darum bitten vorsorglich folgendes zu beachten:

Vorfall einer Infektion bei Bewohner*innen

  • Nutzung des gelben Sackes nur für diese Bewohnerwäsche zum Schutz unserer Mitarbeiter*innen
  • keine Abgabe von Artikeln die ausschl. für die chemische Reinigung ausgezeichnet sind
  • keine Abgabe von Wollartikeln oder Artikeln die bis unter 30 C. ausgezeichnet sind
  • wenn möglich keine ungezeichneten Artikel abgeben
  • durchnässte Artikel könnten zukünftig als „infektiös“ eingestuft werden, somit darf keine Sortierung bei uns stattfinden und eine Haftung bei Textilschäden dann somit nicht mehr gewährt werden. Aus diesem Grund bitten wir Sie sich durch diese Punkte vorsorglich gut zu rüsten.

Mitgeltende Dokumente

Kundeninformation Sondermitteulung “Corona-Virus”


Anbei als Download für Sie die Sonderinformationen Corona und Corona Bewohner